Erinnert ihr euch noch an diese Tage, an denen man einfach keine Zeit für ein richtiges Frühstück hatte, aber trotzdem etwas Nahrhaftes brauchte? Bei mir war das oft so. Ich stand da, müde, und dachte: „Was jetzt?“ Und dann kam der Schoko-Chia-Pudding in mein Leben. Ich hab ihn das erste Mal bei einer Freundin probiert, ehrlich, ich war skeptisch. Chia-Samen? Schokolade? Pudding? Aber der erste Löffel… wow. Cremig, schokoladig, und dabei noch gut für mich! Seitdem ist dieser Schoko-Chia-Pudding ein fester Bestandteil meiner Morgenroutine geworden. Er ist so unkompliziert und macht mich einfach glücklich.
Ich erinnere mich noch an das erste Mal, als ich meinen eigenen Schoko-Chia-Pudding gemacht habe. Ich war so aufgeregt, hab aber vergessen, die Chia-Samen richtig zu verrühren. Am nächsten Morgen hatte ich eine Schüssel voller Klümpchen und einer wässrigen Schokomilch. Ein Desaster, haha! Seitdem rühre ich immer wieder um, bis ich sicher bin, dass sich alles gut verteilt hat. Man lernt ja aus seinen Fehlern, oder?
Zutaten für deinen Schoko-Chia-Pudding
- Pflanzliche Milch (z.B. Mandel- oder Hafermilch): Ich schwöre auf ungesüßte Mandelmilch, die gibt dem Pudding eine leichte Nussnote. Bitte, bitte, keine Light-Variante nehmen, das macht ihn wässrig und enttäuschend. Ich hab das mal versucht, und es war... naja, kein Pudding.
- Chiasamen: Das sind die kleinen Wunderkörner, die alles andicken! Ich nehme immer Bio-Chiasamen, ich finde, die quellen besser. Einmal hatte ich welche, die wollten einfach nicht fest werden, keine Ahnung warum.
- Kakaopulver (ungesüßt): Das ist der Schoko-Kick! Ich liebe ein gutes, dunkles Kakaopulver. Es macht den Pudding so schön intensiv. Wenn du es süßer magst, kannst du später noch etwas mehr Süße hinzufügen.
- Ahornsirup oder Dattelsirup: Meine bevorzugte Süße. Ich mag den leicht karamelligen Geschmack von Ahornsirup. Ich hab auch schon mal Dattelsirup probiert, das war auch lecker, aber Ahornsirup ist mein Favorit für diesen Pudding.
- Vanilleextrakt: Nur ein kleiner Schuss, aber der macht einen riesigen Unterschied! Er rundet den Schokogeschmack ab. Ich hab mal vergessen, ihn reinzutun, und der Pudding war einfach... flacher.
- Prise Salz: Klingt komisch in einem süßen Gericht, aber es verstärkt den Schokogeschmack unglaublich! Ehrlich, probier es aus. Ich hatte es anfangs weggelassen und dachte, dem Pudding fehlt etwas.
Zubereitung für den perfekten Schoko-Chia-Pudding
- 1. Alle Basis-Zutaten mixen:
- Nimm eine mittelgroße Schüssel und gib die pflanzliche Milch, die Chiasamen, das Kakaopulver, den Ahornsirup, den Vanilleextrakt und die Prise Salz hinein. Rühr alles wirklich, wirklich gut um! Ich meine es ernst, rühr für mindestens eine Minute, damit sich die Chiasamen nicht am Boden absetzen und Klümpchen bilden. Das war mein erster großer Fehler, den ich immer wieder mache, wenn ich nicht aufpasse. Die Mischung sollte schon jetzt leicht schokoladig duften, das ist ein gutes Zeichen.
- 2. Den Pudding quellen lassen:
- Stell die Schüssel für etwa 10-15 Minuten beiseite. In dieser Zeit quellen die Chiasamen schon etwas auf. Das ist wichtig, damit du sie gleich noch einmal richtig gut verrühren kannst. Ich hab das mal übersprungen, und der Pudding wurde nicht so gleichmäßig dick. Nach den 10 Minuten rührst du alles noch einmal kräftig durch. Du wirst merken, wie die Mischung schon leicht andickt das ist das magische Werk der Chiasamen!
- 3. Kühlen und fest werden lassen:
- Deck die Schüssel ab (Frischhaltefolie oder ein Teller geht super) und stell sie für mindestens 2 Stunden in den Kühlschrank. Ich lasse meinen Pudding am liebsten über Nacht im Kühlschrank, dann ist er am Morgen perfekt fest und cremig. Geduld ist hier der Schlüssel, auch wenn es schwerfällt! Ich weiß, man will ihn sofort löffeln, aber warte, es lohnt sich!
- 4. Konsistenz prüfen und anpassen:
- Bevor du den Pudding servierst, prüf die Konsistenz. Sollte er zu dick sein, kannst du einfach noch einen Schuss pflanzliche Milch einrühren, bis er deine Wunschkonsistenz hat. Ist er zu flüssig, warte einfach noch ein bisschen länger oder rühr noch einen Teelöffel Chiasamen ein und lass ihn nochmal 30 Minuten quellen. Ich hatte mal eine Charge, die war so fest, da konnte man fast schneiden!
- 5. Den Pudding anrichten:
- Verteil den fertigen Pudding auf zwei Gläser oder Schüsseln. Jetzt kommt der spaßige Teil! Ich liebe es, Schichten zu machen, vielleicht mit etwas Joghurt oder Früchten dazwischen. Das sieht nicht nur toll aus, sondern schmeckt auch super. Mach es so, wie es dir gefällt, das ist deine Kreation!
- 6. Garnieren und genießen:
- Jetzt kommt der letzte Schliff! Ich garniere meinen Pudding am liebsten mit frischen Beeren, ein paar gehackten Nüssen oder Kokosraspeln. Manchmal streue ich auch noch ein paar Schokosplitter drüber, weil… warum nicht? Der Duft von Schokolade und frischen Früchten ist einfach himmlisch. Dann heißt es nur noch: Löffel rein und genießen!
Ich hab diesen Schoko-Chia-Pudding schon so oft gemacht, dass ich ihn fast blind zubereiten könnte. Manchmal, wenn ich total im Stress bin, verrühre ich alles einfach schnell in einem Schraubglas, schüttel es kräftig und stelle es in den Kühlschrank. Am nächsten Morgen ist es dann wie ein kleines Geschenk an mich selbst. Es ist einfach ein kleines Stückchen Glück, das man sich selbst bereiten kann, ohne viel Aufwand.
Aufbewahrung für deinen Schoko-Chia-Pudding
Dieser Schoko-Chia-Pudding ist ein Traum für Meal-Prepper! Du kannst ihn problemlos in luftdichten Behältern für bis zu 3-4 Tage im Kühlschrank aufbewahren. Ich mache oft gleich eine größere Portion am Sonntagabend, dann hab ich die ganze Woche über ein schnelles und gesundes Frühstück. Wichtig ist, dass du ihn wirklich gut abdeckst, sonst nimmt er schnell Gerüche aus dem Kühlschrank an das ist mir mal passiert, und mein Pudding schmeckte leicht nach Zwiebeln, haha! Die Toppings würde ich erst kurz vor dem Servieren hinzufügen, besonders bei frischen Beeren, sonst werden die matschig. Wenn er im Kühlschrank zu fest wird, rühr einfach einen kleinen Schuss Milch ein, dann wird er wieder cremig.

Schoko-Chia-Pudding: Zutaten austauschen?
Klar, probieren geht über Studieren! Ich hab schon einiges ausprobiert. Statt Mandelmilch funktioniert Hafermilch auch super, die macht den Pudding noch cremiger. Kokosmilch gibt eine tropische Note, aber das ist nicht jedermanns Sache ich mochte es, meine Schwester fand es "interessant". Für die Süße kannst du statt Ahornsirup auch Agavendicksaft oder Erythrit verwenden, wenn du Kalorien sparen möchtest. Ich hab einmal versucht, nur Banane zum Süßen zu nehmen, das war... okay, aber nicht ganz so schokoladig-süß wie ich es mag. Wenn du keinen Kakao magst, kannst du auch Carobpulver nehmen, das ist eine koffeinfreie Alternative, schmeckt aber etwas anders. Sei kreativ, das ist ja das Schöne am Kochen!
Schoko-Chia-Pudding: Servier-Ideen
Dieser Schoko-Chia-Pudding ist super vielseitig! Am liebsten esse ich ihn mit frischen Beeren Erdbeeren, Himbeeren, Blaubeeren, alles geht. Ein paar geröstete Kokoschips oder gehackte Mandeln geben einen tollen Crunch. Manchmal, wenn ich es besonders dekadent mag, gebe ich noch einen Klecks Erdnussbutter oder Mandelmus obendrauf. Das ist dann wie ein kleines Dessert! Und wenn du ihn als Dessert servierst, passt dazu ein starker Espresso oder ein Glas Rotwein, ehrlich. Für ein gemütliches Frühstück am Wochenende stell ich ihn gerne mit frischem Obstsalat und einem Kräutertee auf den Tisch. Er ist einfach ein Chamäleon, das sich jeder Mahlzeit anpasst.
Die Geschichte hinter meinem Schoko-Chia-Pudding
Chiasamen sind ja schon lange kein Geheimnis mehr, aber dieser Schoko-Chia-Pudding hat für mich eine ganz persönliche Geschichte. Ich hab ihn das erste Mal bewusst auf einer Reise in Kalifornien gegessen, in einem kleinen Café, das sich auf gesunde Bowls spezialisiert hatte. Ich war total fasziniert, wie aus diesen kleinen Samen so etwas cremiges entstehen konnte. Es war ein Morgen nach einem langen Flug, ich war müde und dieser Pudding war einfach Balsam für die Seele. Er hat mich an zu Hause erinnert, obwohl er so exotisch war. Seitdem ist er für mich nicht nur ein Frühstück, sondern eine Erinnerung an dieses Gefühl von Entdeckung und Wohlbefinden. Es ist meine kleine Flucht in den Alltag.
Also, da habt ihr es, mein Herzensrezept für diesen Schoko-Chia-Pudding. Er ist so viel mehr als nur ein Frühstück, er ist ein kleiner Moment der Ruhe und des Genusses in meinem oft hektischen Alltag. Ich hoffe, ihr probiert ihn aus und er wird auch bei euch zu einem geliebten Klassiker. Lasst mich wissen, wie ihr ihn am liebsten esst oder welche Toppings ihr verwendet. Ich bin gespannt auf eure Kreationen!

Häufig gestellte Fragen zum Schoko-Chia-Pudding
- → Kann ich den Pudding auch mit normaler Milch zubereiten?
Ja, klar! Ich persönlich bevorzuge pflanzliche Milch, aber Vollmilch funktioniert auch. Der Pudding wird dann vielleicht etwas reichhaltiger. Ich hab das mal für einen Freund gemacht, der keine Pflanzenmilch mag, und er war begeistert!
- → Was, wenn mein Pudding nicht fest wird?
Oh, das ist mir auch schon passiert! Meistens liegt es daran, dass die Chiasamen nicht genug Zeit hatten oder nicht genug Flüssigkeit aufnehmen konnten. Rühr nochmal kräftig um und gib ihm mehr Zeit im Kühlschrank. Manchmal hilft auch ein kleiner Schuss mehr Chiasamen.
- → Kann ich den Pudding auch warm essen?
Uhm, ich hab das ehrlich gesagt noch nie probiert! Der Reiz des Puddings liegt für mich in seiner kühlen, cremigen Textur. Ich stelle mir vor, warm wäre er eher wie ein Brei, aber hey, wenn du mutig bist, probier es aus und erzähl mir, wie es war!
- → Wie lange hält sich der Pudding im Kühlschrank?
Gut abgedeckt hält er sich locker 3-4 Tage. Ich hab ihn auch schon mal am fünften Tag gegessen, aber da war die Konsistenz nicht mehr ganz so optimal. Am besten ist er am zweiten oder dritten Tag, finde ich persönlich.
- → Kann ich den Pudding auch ohne Süße zubereiten?
Ja, das geht total! Wenn du auf Zucker verzichten möchtest, lass den Ahornsirup einfach weg. Der Kakao ist ja ungesüßt. Du könntest dann eine reife Banane oder etwas Apfelmus für eine natürliche Süße hinzufügen. Ich hab mal einen ohne Süße gemacht und nur mit Beeren gegessen, das war auch lecker, aber eben weniger "Pudding".