Hey Kochfreunde! Kennt ihr das Gefühl, wenn ein Gericht einfach perfekt ist? Nicht nur lecker, sondern auch total unkompliziert und voller guter Erinnerungen? Für mich ist das seit Jahren mein absolutes Lieblingsrezept: Türkisches Turlu Turlu. Ich hab's zum ersten Mal bei einer Freundin gegessen und war sofort verliebt. Eine wahre Offenbarung, ehrlich!
Oh je, mein erster Versuch mit Türkischem Turlu Turlu! Ich war so aufgeregt, hab aber vor lauter Begeisterung vergessen, die Kartoffeln rechtzeitig reinzugeben. Am Ende hatte ich super weiches Gemüse, aber leider noch harte Kartoffelstücke. Oops! Seitdem bin ich beim 'Alles in den Topf'-Schritt etwas vorsichtiger, haha.
Zutaten für dein Türkisches Turlu Turlu
- 2 mittelgroße Auberginen (ca. 500 g): Auberginen, meine Lieben! Die sind für unser Türkisches Turlu Turlu so wichtig. Sie saugen die ganzen Aromen auf wie kleine Schwämme und werden butterweich. Ich salze sie meistens kurz und lasse sie entwässern das nimmt die Bitterkeit und verhindert, dass sie sich zu sehr vollsaugen. Ein kleiner Trick, den ich mir über die Jahre angeeignet habe, und der wirklich einen Unterschied macht, ehrlich gesagt!
- 2 mittelgroße Zucchini (ca. 400 g): Zucchini bringen diese leichte Süße und eine tolle Textur ins Spiel. Sie sind so vielseitig, oder? Und ich liebe es, wie sie sich mit den Auberginen im Topf verbinden. Manchmal schneide ich sie etwas größer, manchmal kleiner, je nachdem, wie ich gerade Lust habe. Aber immer schön gleichmäßig, damit alles zur gleichen Zeit gar wird. Das ist echt wichtig für ein perfektes Ergebnis.
- 2 Paprika (rot oder grün, ca. 300 g): Paprika sie sind die Farbkleckse in unserem Turlu Turlu und bringen eine wunderbare Süße und Frische mit. Ich nehme am liebsten rote, weil sie so schön leuchten, aber grüne Paprika geben eine leicht herbere Note, die auch super passt. Manchmal mische ich auch einfach beide Farben, dann sieht's noch bunter und fröhlicher aus. Hauptsache, sie sind schön knackig!
- 2 mittelgroße Kartoffeln (ca. 300 g): Die Kartoffeln! Sie sind die heimlichen Stars, die dein Türkisches Turlu Turlu so richtig satt und herzhaft machen. Ich hab mal versucht, sie wegzulassen, und es war einfach nicht dasselbe, ehrlich. Sie geben dem Gericht diese cremige Textur, wenn sie langsam dahinschmoren. Und sie saugen die Soße so toll auf ein absolutes Muss für mich in diesem Gericht.
- 1 Dose gehackte Tomaten (400 g): Die Basis für unsere Soße! Eine gute Dose gehackte Tomaten ist Gold wert. Ich achte immer auf gute Qualität, denn das schmeckt man einfach raus. Sie bringen die Säure und Süße, die das ganze Gericht so schön abrunden. Und ganz ehrlich, ohne Tomaten wäre es einfach kein Turlu Turlu. Die sind das Herzstück der ganzen Sache, finde ich.
- 1 große Zwiebel (ca. 150 g): Die Zwiebel ist der Geschmacksgeber, der alles zusammenhält. Ich liebe den Duft, wenn sie langsam im Olivenöl goldbraun wird. Sie bildet die Grundlage für die Aromen und gibt dem Turlu Turlu diese Tiefe. Und drei Knoblauchzehen dazu ja, drei! Nicht weniger, versprochen. Das ist das A und O für den vollen, herzhaften Geschmack.
Türkisches Turlu Turlu kochen: Schritt für Schritt zum Glück
- Schritt 1: Gemüse vorbereiten:
- Jetzt geht's los! Schnapp dir dein ganzes Gemüse und schneide es in mundgerechte Stücke. Denk dran, die Kartoffeln sollten nicht zu klein sein, sonst zerfallen sie. Ich liebe diesen Schritt, weil die Küche dann so schön bunt wird ein wahrer Augenschmaus! Das ist der erste Schritt zu unserem Türkischen Turlu Turlu und schon jetzt riecht es nach frischen Möglichkeiten, findest du nicht auch?
- Schritt 2: Aromen anbraten:
- Erhitze das Olivenöl in einem großen Topf oder einer tiefen pfanne. Gib die Zwiebeln rein und brate sie glasig an, bis sie leicht golden sind. Dann kommt der Knoblauch dazu aber nur kurz, damit er nicht bitter wird! Ich liebe diesen Duft, der sich dann in der Küche ausbreitet. Das ist die absolute Basis für den fantastischen Geschmack unseres Gerichts, ehrlich gesagt.
- Schritt 3: Gemüse hinzufügen:
- Jetzt kommt das restliche Gemüse rein! Gib die Auberginen, Zucchini, Paprika und Kartoffeln in den Topf. Rühr alles gut um, damit sich die Zwiebel-Knoblauch-Aromen schön verteilen. Lass es ein paar Minuten anbraten, während du immer wieder umrührst. Du wirst sehen, wie dein Türkisches Turlu Turlu langsam Form annimmt und die Farben richtig zur Geltung kommen. Ein kleiner Vorgeschmack auf das, was kommt!
- Schritt 4: Würzen und ablöschen:
- Jetzt wird's spannend! Gib das Tomatenmark dazu und röste es kurz mit an das verstärkt den Geschmack ungemein, ein super Trick! Dann die gehackten Tomaten und die Gemüsebrühe oder Wasser angießen. Salz und Pfeffer nicht vergessen! Ich würze hier immer schon mal kräftig, denn das Gemüse schluckt viel Geschmack. Rühr alles gut um, bis sich alles vermischt hat, und bring es zum Köcheln.
- Schritt 5: Turlu garen:
- Deckel drauf und jetzt ist es Zeit, unser Türkisches Turlu Turlu zu garen! Lass es bei mittlerer Hitze etwa 25-30 Minuten köcheln. Aber Achtung: Immer mal wieder umrühren, damit nichts anbrennt und die Kartoffeln auch wirklich gar werden. Das Gemüse sollte schön weich sein, aber noch etwas Biss haben. Du wirst sehen, wie die Soße eindickt und die Aromen sich wunderbar verbinden.
- Schritt 6: Abschmecken und servieren:
- Fast fertig! Nimm den Topf vom Herd und schmeck dein Türkisches Turlu Turlu nochmal ab. Vielleicht braucht es noch etwas Salz, Pfeffer oder eine Prise Chiliflocken? Ich gebe am Ende immer noch frische Petersilie drüber, das gibt einen tollen Frischekick. Serviere es heiß und genieße dieses wunderbare, hausgemachte Gericht. Es ist einfach so gut, ich verspreche es dir!
Ich liebe es, dieses Gericht zu kochen! Es ist so meditativ, das Gemüse zu schneiden und dann zuzusehen, wie alles im Topf zu diesem herrlichen Eintopf wird. Der Duft, der sich dabei in der Küche ausbreitet, ist einfach umwerfend. Es ist ein Gericht, das mich immer an gemütliche Abende und gute Gesellschaft erinnert. Ein echtes Wohlfühlessen, das ich schon unzählige Male zubereitet habe.
Dein Turlu Turlu richtig aufbewahren
Du hast Reste? Super! Türkisches Turlu Turlu schmeckt am nächsten Tag fast noch besser. Lass es komplett abkühlen, bevor du es in einen luftdichten Behälter gibst. Im Kühlschrank hält es sich easy 3-4 Tage. Ich hab's auch schon eingefroren in Portionen, das ist total praktisch. Einfach auftauen und kurz erwärmen. Nur einmal hab ich's zu lange offen stehen lassen, und es war dann leider nicht mehr so frisch. Also immer schön zudecken, damit die Aromen erhalten bleiben und es nicht austrocknet!

Variationen fürs Turlu Turlu: Wenn mal was fehlt
Ich liebe es, mit Rezepten zu experimentieren, und das Turlu Turlu ist da super flexibel! Keine Zucchini da? Nimm einfach mehr Aubergine oder probier's mal mit Kürbis, das hab ich schon gemacht, und es war überraschend lecker. Statt Kartoffeln gehen auch Süßkartoffeln, das gibt eine tolle Süße. Wenn du es schärfer magst, einfach eine kleine Chilischote mit den Zwiebeln anbraten. Und wenn du keine frischen Tomaten hast, gehen auch passierte Tomaten. Ich hab sogar schon mal Linsen dazu gegeben, für extra Proteine war auch super!
So schmeckt dein Turlu Turlu am besten: Servier-Ideen
Dieses Türkische Turlu Turlu ist so vielseitig! Am liebsten esse ich es einfach pur, direkt aus dem Topf, mit einem Stück frischem Fladenbrot zum Dippen in die leckere Soße. Aber es passt auch super zu reis, Bulgur oder Couscous. Ein Klecks cremiger Joghurt (oder veganer Joghurt) oben drauf ist ein Muss für mich, der kühlt die Schärfe und gibt eine tolle Cremigkeit. Und ein kleiner Salat mit Zitrone und Minze dazu? Perfekt! Manchmal serviere ich es auch mit etwas Feta-Käse, der schmilzt dann so schön an. Einfach himmlisch, sag ich dir!
Die Geschichte hinter dem Türkischen Turlu Turlu
Türkisches Turlu Turlu ist ein klassisches türkisches Gemüsegericht, das oft als Eintopf oder Beilage serviert wird. Der Name 'Turlu' bedeutet so viel wie 'gemischt' oder 'verschieden', was perfekt zu dieser bunten Gemüsemischung passt. Es ist ein echtes Hausmannskost-Gericht, das in vielen Familien geliebt wird und oft von Generation zu Generation weitergegeben wird. Für mich ist es mehr als nur Essen, es ist ein Stück Kultur, das ich mit jeder Gabel schmecken kann. Es erinnert mich an die Gastfreundschaft und die Herzlichkeit, die ich in der türkischen Küche so schätze.
So, meine Lieben, da habt ihr es: mein geliebtes Türkisches Turlu Turlu! Ein Gericht, das einfach immer geht und immer glücklich macht. Ich hoffe, ihr habt genauso viel Freude beim Nachkochen wie ich. Es ist ein echtes Herzensgericht, das ich jedem ans Herz legen kann. Probiert es aus und lasst mich wissen, wie es euch schmeckt! Teilt eure Turlu-Momente mit mir!

Häufige Fragen zum Türkischen Turlu Turlu
- → Kann ich das Türkisches Turlu Turlu auch vegan zubereiten?
Na klar! Das ist ja das Tolle daran. Das Rezept ist von Natur aus schon vegetarisch. Wenn du es vegan möchtest, achte einfach darauf, keine tierischen Produkte wie Joghurt zum Servieren zu verwenden. Es ist super einfach und schmeckt trotzdem fantastisch, versprochen! Ich mach das oft so.
- → Welches Gemüse kann ich sonst noch verwenden?
Sei kreativ! Ich hab schon Brokkoli, grüne Bohnen oder sogar Pilze reingetan. Im Prinzip kannst du fast jedes Gemüse nehmen, das du gerade da hast und das gut schmort. Achte nur auf die Garzeiten und gib festeres Gemüse zuerst in den Topf. So wird dein Turlu Turlu immer ein bisschen anders, aber immer lecker!
- → Kann ich das Türkisches Turlu Turlu auch im Ofen zubereiten?
Ja, das geht super! Nach dem Anbraten der Aromen kannst du alles in eine große Auflaufform geben, mit den Tomaten und der Brühe übergießen und dann bei etwa 180°C Umluft für ca. 45-60 Minuten backen, bis das Gemüse weich ist. Ich finde, das gibt eine tolle Textur und ist auch super praktisch.
- → Wie scharf soll das Turlu Turlu sein?
Das ist ganz dir überlassen! Ich mag es gerne mit einer leichten Schärfe, daher gebe ich oft eine Prise Chiliflocken dazu. Wenn du es milder magst, lass sie einfach weg. Oder wenn du es richtig feurig magst, nimm eine frische Chilischote. Probier dich da einfach aus, was dir am besten schmeckt!
- → Schmeckt das Turlu Turlu auch kalt?
Interessante Frage! Ich persönlich mag es am liebsten warm, aber ja, es schmeckt auch kalt als eine Art Gemüsesalat. Besonders im Sommer ist das eine tolle Alternative. Die Aromen sind dann noch intensiver durchgezogen. Probier es einfach mal aus, vielleicht entdeckst du deine neue Lieblingsart, es zu essen!