01 -
Zuerst erhitze ich das Kokosöl in einem großen Topf oder einer tiefen Pfanne bei mittlerer Hitze. Dann kommen die gewürfelten Zwiebeln rein. Ich lasse sie sanft vor sich hin brutzeln, bis sie schön glasig sind und die Küche schon mal herrlich duftet – das dauert so etwa 5 Minuten. Danach gesellen sich der gehackte Knoblauch und der geriebene Ingwer dazu. Das brate ich dann noch mal für eine Minute mit an, bis es so richtig aromatisch riecht. Oh, dieser Duft! Da krieg ich sofort Hunger, ehrlich gesagt.
02 -
Jetzt kommt der wichtigste Teil für den Geschmack: die Gewürze! Ich gebe das Currypulver, Kurkuma, Kreuzkümmel und die Chiliflocken direkt zu den Zwiebeln, Knoblauch und Ingwer in den Topf. Dann rühre ich alles gut um und lasse die Gewürze für etwa 30 Sekunden mitrösten. Das ist super wichtig, denn dadurch entfalten sie ihre vollen Aromen und geben dem Schnellen Kichererbsencurry diese unglaubliche Tiefe. Pass auf, dass nichts anbrennt, sonst wird’s bitter – das ist mir leider schon mal passiert, und das war echt schade um das ganze Gericht.
03 -
Als Nächstes kommen die abgetropften und gespülten Kichererbsen sowie die gehackten Tomaten in den Topf. Ich rühre alles gut durch, damit sich die Gewürze und Aromen schön verteilen. Dann gieße ich die Kokosmilch und die Gemüsebrühe dazu. Jetzt sieht das Schnelle Kichererbsencurry schon richtig vielversprechend aus! Ich bringe alles einmal kurz zum Köcheln, bevor ich die Hitze reduziere.
04 -
Sobald das Curry leicht köchelt, drehe ich die Hitze auf niedrig und lasse es zugedeckt für etwa 15-20 Minuten sanft vor sich hin simmern. Das ist die Zeit, in der sich alle Geschmäcker wunderbar verbinden und die Sauce etwas eindickt. Ich rühre zwischendurch immer mal wieder um, damit nichts am Boden ansetzt. Manchmal vergesse ich das und dann klebt es ein bisschen fest, aber ein bisschen Wasser oder Brühe rettet die Situation meistens. Es duftet jetzt schon so unglaublich lecker, dass ich kaum abwarten kann, es zu probieren!
05 -
Kurz bevor das Schnelle Kichererbsencurry fertig ist, gebe ich den frischen Spinat hinzu. Ich rühre ihn unter, bis er gerade so zusammenfällt – das dauert nur ein oder zwei Minuten. Dann nehme ich den Topf vom Herd und schmecke das Curry mit Salz und frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer ab. Manchmal braucht es noch einen kleinen Tick mehr Salz oder einen Spritzer Limettensaft, um die Aromen richtig zum Leuchten zu bringen. Das ist der Moment, wo ich mich wie ein kleiner Kochchemiker fühle und die Balance finde.
06 -
Zum Schluss gieße ich den Saft einer halben Limette über das fertige Kichererbsencurry und garniere es großzügig mit frischem, gehacktem Koriander. Das bringt so eine schöne Frische und eine weitere Geschmacksebene. Ich serviere es am liebsten mit duftendem Basmatireis oder warmem Naanbrot – perfekt, um die cremige Sauce aufzutunken. Jedes Mal, wenn ich es so anrichte, denke ich, wie wunderschön und einladend dieses einfache Gericht doch ist. Einfach ein Genuss!